Home Blog erstellt am: : 24/06/07 Zuletzt aktualisiert : 20/07/09 01:09 / 787 veröffentlichte Einträge
 

Leseratten- Bücher -

das Tagebuch der Ellen Rimbauer  (Leseratten- Bücher -) Verfasst: Montag, den 16. März 2009 10:37

ich hab gestern spät auf Kabel eins nen tollen Film gesehn .
das Tagebuch der ...Ellen .Rimbauer
die Vorgeschichte zu rose red.
Das war so ein geiler Film- da kam raus warum das Haus so war .und was mit dem Haus wirklich los war .
HAMMER 458475485 mal besser als rose red echt .


Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beginnt Ellen Rimbauer, die junge Frau eines Großindustriellen aus Seattle, ein außergewöhnliches Tagebuch zu führen. Dieses Buch wird zum geheimen Ort, dem Ellen die Sorgen ihrer Ehe beichten, die Verwirrung über die in ihr aufkeimende Sexualität ausdrücken und darüber nachsinnen konnte, zu welchem Alptraum ihr Leben zu werden schien. Das Tagebuch verfolgt nicht nur die Entwicklung eines Mädchens zu einer jungen Frau, es verfolgt auch den Bau der Rimbauer-Villa, der Rose Red, einem riesigen Haus, welches in den folgenden Jahren zum Schauplatz so vieler schrecklicher und unerklärlicher Tragödien werden sollte.

Das Tagebuch der Ellen Rimbauer: "Mein Leben auf Rose Red" ist ein seltenes Dokument, eines, das uns einen ungewöhnlichen Einblick in das tägliche Leben der Aristokratie in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts gewährt, ein Fenster in die verborgenen emotionalen Qualen einer Frau und ein Protokoll über die sehr mysteriösen Ereignisse auf Rose Red, welche die Gesellschaft dieser Zeit schockierten.

 

 

Ellen Rimbauer, die Frau eines Großindustriellen, lebt zusammen mit ihrer Familie und Dienerschaft anfangs des 20. Jahrhunderts in einer Villa namens „Rose Red“. Im Laufe der Handlung wird das Verhältnis zu ihrem Mann, der sie hinter ihrem Rücken mit anderen Frauen betrügt, immer brüchiger. Die Streitigkeiten sowie Sorgen hält sie in ihrem Tagebuch fest. Als sich die Anzahl unerklärbarer Dinge im Haus häufen, wendet Ellen ihre Zeit auf um diese zu ergründen. Zusammen mit ihrer Dienerin und Freundin Sukeena stoßen sie immer tiefer in die Geheimnisse des Hauses vor und stellen fest, dass das Haus ein eigenständiges Leben besitzt. Zunächst widerstrebt Ellen der Gedanke das Haus würde sie beschützen, doch nach einem Besuch einem Medium widmet sie sich dem Ausbau des Hauses. John Rimbauer versucht mit Kürzungen der Baumittel seine Frau unter Druck zu setzen, die sich ihm sexuell entzieht, wird aber in den Tod getrieben.

   und als Buch

Titel - Das Tagebuch der Ellen Rimbauer / Mein Leben auf Rose Red

Autor - Ridley Pearson

Verlag - Egmont VGS Verlagsgemeinschaft

Übersetzer - Antje Göring

Cover - Paperback

Seiten - 345

ISBN Nr. - 3-8025-2942-1

Preis - 19,90 €

Veröffentlichung - Juli 2002

Original bei - Hyperion Books USA

Herausgeber - Dr. Joyce Reardon Ph.D. / Stephen King

Permalink

Die wilde Geschichte vom Wassertrinker  (Leseratten- Bücher -) Verfasst: Montag, den 02. März 2009 17:04

Seine Frau will raus; seine Geliebte will ein Kind. Die Beschwerden, die er sich bei seiner einstigen Babysitterin geholt hat, machen ihm das Lieben zur Qual.

Der Filmemacher, für den er arbeitet, will sein Leben verfilmen: als Dokumentation eines Fehlschlags.

Dies ist die Geschichte des fluchbeladenen Fred Bogus Trumper, eines Schlawiners und Schwindlers, eines Nichtstuers voller Charme und guter Vorsätze.

 

 

von John Irving (Autor)

 

Der Mann schreibt so genial .

Permalink

Das Hotel New Hampshire.  (Leseratten- Bücher -) Verfasst: Montag, den 02. März 2009 17:00

Leben, beobachtet mit so viel Phantasie und phantastischer Vorstellungskraft, daß es einen magisch in den Buchstabenstrudel zieht. Wie wenn man im Kino nach einer amerikanischen Schnulze benommen sitzen bleibt und nicht will, daß sie einen in die Wirklichkeit entläßt, so klebt man nach 600 Seiten Irving an den letzten Silben fest und will die Figuren nicht ihrem Leben überlassen. Mit Irving war man in New Hampshire, Wien, New York - und kehrt zum Schluß wieder an den Ausgangsort zurück, man hat Zeiten durchstreift und Generationen überflogen - und fühlt sich wie zu Hause. Ist das vielleicht Kitsch? Nein, nur Seelenbalsam." (Tages-Anzeiger)

"Irrsinnig komisch, meisterhaft erzählt, bezaubernd; als ob die Brüder Grimm und die Marx Brothers beschlossen hätten, gemeinsam einen draufzumachen." (The New York Times)

"Nur hierzulande will dieser wüste, zwerchfellerschütternde 600-Seiten-Roman voller Aberwitz und Verrücktheiten, grotesker Sexszenen und schwüler Gefühlsburl esken, dieser raffinierte, artifizielle Ver- und Entwicklungsroman auf keinem vorderen Hitlistenplatz landen - meiner Meinung nach völlig unerklärlich, insbesondere, wenn man sieht, wer bei uns die Sellerlisten anführt ..." (Lui Deutschland)

"John Irving hat in seinem Roman eine eigene Ausdrucksform gefunden, die in einer merkwürdigen Schwebe zwischen den verschiedensten Elementen vom Märchen bis zum Slapstick, von Literatur bis Pop das Realistische verfremdet und stets neue erzählerische Überraschungsmomente präsentiert." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

"Eine üppig wuchernde Phantasie treibt skurrile Blüten, ein ausuferndes Bilderbuch, wild fabulierend und von köstlicher Ironie durchsetzt." (Der Tagesspiegel)



Kurzbeschreibung
Eine gefühlvolle Familiengeschichte, in der motorradfahrende und feministische Bären, weiße Vergewaltiger und schwarze Rächer, ein Wiener Hotel voller Huren und Anarchisten, ein Familienhund mit Flatulenz im Endstadium, Arthur Schnitzler, Moby Dick, der große Gatsby, Gewichtheber, Geschwisterliebe und Freud vorkommen - nicht der Freud, sondern Freud der Bärenführer.

Permalink

Veronika beschliesst zu sterben  (Leseratten- Bücher -) Verfasst: Montag, den 02. März 2009 16:50

Originaltitel: Veronika Decide Morrer
Roman. Diogenes 2000
218 Seiten, ISBN: 3257233051

Veronika hat sich genügend Tabletten besorgt. Sie hatte beschlossen, die Tabletten einzeln zu nehmen, sie nicht alle zusammen in Wasser aufzulösen und schnell zu schlucken - nein, sie wollte die Möglichkeit haben, mittendrin aufzuhören.

Der Grund für diesen Selbstmord? Es lag nicht daran, dass sie Probleme gehabt hätte - die gab es nicht. Sie war hübsch, wurde begehrt, hatte einen sicheren Job, hatte liebevolle Eltern, die alles für sie tun würden. Sie hatte alles erlebt - und wollte nicht, dass dies für den Rest ihres Leben so bleiben würde.

Doch so einfach wird ihr der Weg in den Tod nicht gemacht - sie wird gefunden, erwacht in einer Anstalt für Geisteskranke.

Es dauert Wochen, bis sie aus ihrem fortwährendem Dämmerzustand erwacht - und sie erfährt, dass sie zwar mit ihrem Selbstmordversuch nicht erfolgreich war, aber ihr Herz nun dauerhaft geschädigt sei. Die Zeit, die ihr noch bleibt, ist begrenzt.

Warum sollte sie diese Zeit noch abwarten? Warum darf sie nicht sofort sterben? Aber langsam erfährt sie in dieser Zeit in der Anstalt, wie es wäre, seine Verrücktheiten zu leben, statt zu unterdrücken....

Die Märchen, die Paulo Coelho schreibt, sind leicht zu verstehen - er vermittelt die Botschaft, die er unter die Leute bringen will, sehr direkt, aber auch auf eine sehr charmante Weise.

Diesmal geht es darum, Gefühle zuzulassen, Schwäche zeigen zu können, zu den eigenen Verrücktheiten zu stehen.

So wie Veronika, die zu sterben beschließt, und dann angesichts des nun nicht mehr freiwilligen Todes - ihr Herzfehler - erst entdeckt, dass Hass, Zorn ebenso ihre Berechtigung haben wie die Liebe.

Im Gegensatz zum "Alchimisten" ist der Handlungsort dieses Buches sehr real, doch das Märchen bleibt.

Paulo Coelho

Paulo Coelho, geboren 1947 in Rio de Janeiro, begann ein Jurastudium, bevor er zwei Jahre lang Südamerika, Europa und Nordafrika bereiste. Zurück in Brasilien, schrieb er Theaterstücke und Songtexte, wurde Redakteur eines Musikmagazins und Angestellter von Polygram und CBS. 1980 kündigte er seine Stelle, studierte fünf Jahre lang in einem alten spanischen Orden und legte den Pilgerweg nach Santiago de Compostela zu Fuß zurück; Erfahrungen, die in seine Bücher eingeflossen sind.

Permalink

wieder mal schöpsgelacht - vorlaut ist auch nicht leise .  (Leseratten- Bücher -) Verfasst: Samstag, den 29. November 2008 18:45

hach war das wieder mal ein luschtiges Buch

vorlaut ist auch nicht leise .

Ich hab Tränen gelacht .

 

Das war mein erstes Buch von Laurie Notaro und sicherlich nicht mein letztes. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seite gelacht. Sogar die Danksagung habe ich gelesen (was ich normalerweise nie mache weil sie so langweilig sind). Laurie hat aber schon einen ganz eigenen Stil der wahrscheinlich nicht jedem gefällt. Manchmal hatte ich das Gefühl ich würde mich mit einer Freundin unterhalten die mir eine Geschichte erzählt (ohne auch nur einmal Luft zu holen). Super für jeden der auf die leichte Lesekost steht für zwischendurch.

 

 

 

 

 

Eigentlich dachte Laurie, sie hätte noch etwas Zeit. Noch ein paar gute Jahre. Aber nein, jetzt ist es passiert. Sie hat ganz offiziell den Verstand verloren. Und eine ganze Generation übersprungen: Sie ist Mitte dreißig und alt. Und sie wird wie ihre Mutter. Dabei wollte sie nur vernünftig sein. Leise. Nicht immer dazwischenquatschen, nicht immer ungeduldig sein. Doch ihre schrullige Seite hat endgültig gewonnen. Niemand ist jetzt mehr sicher vor Lauries unbändiger Wut: weder der junge Mann aus dem Tierfutterladen, der Laurie mit seiner hippen Frisur in tiefe Depressionen stürzt, noch die Versender von E-Mail-Spam im Netz und schon gar nicht die Sicherheitsbeamtin am Flughafen, die zu Lauries persönlichem Feindbild der Anti-Terror-Kampagne wird. Lauries Geschichten sind legendär, aber für sie selbst sind sie alle hundertprozentig wahr.

Permalink