Komm nur, komm! Umarm die Wölfin
Du wirst nicht gefressen werden
Denn, sie leidet keinen Hunger
In den Dörfern - bei den Herden
Komm nur, komm! Greif nach der Schlange
Längst ist all ihr Gift versiegt
Auf dem Bauch ist sie gekrochen
Und der Staub hat Sie besiegt
Böses Erwachen
Komm nur, komm! Geh mit den Schafen
Die Allein zur Schlachtbank traben
Sicher wird man Dich verschonen
Sich am Blut der Anderen laben
Komm nur, komm! Geh durch das Feuer
Denn, es schützt Dich ja mein Wort
Geh für mich zur anderen Seite
Dort lebst Du dann ewig fort
Böses Erwachen
Komm nur! Komm zum Kreuz gekrochen
Zu dem Kreuz - das Du verachtest
Das Du noch vor ein paar Wochen
In den Staub zu treten dachtest
Böses Erwachen - Böses Erwachen
co subway to sally
Gedichte
böses erwachen (Gedichte) Verfasst: Dienstag, den 17. März 2009 10:13
Ich Bin Wie Ich Bin (Gedichte) Verfasst: Montag, den 16. März 2009 18:43
Ich will keine Garantie auf einen Morgen.
Es ist mir scheißegal, ob Ihr mich liebt.
Ich sehe meine Lüge, ich bin nicht blind geboren.
Ich lerne aus meinen Fehlern und mache daraus ein Lied.
Ich frage nicht erst and're, was ich darf.
Wenn ich an etwas glaube, handle ich danach.
Ich mache was ich will, wenn es Freude bringt.
Ich will jemand sein, der sein Schicksal selbst bestimmt.
Ich bin so wie ich bin. Wollt Ihr Euch beschwer'n
Ich weiß, ich bin ein Bastard, doch scheißegal, ob Ihr mich liebt,
ich hab mich gern.
Manchmal sage ich Ja, und meine Nein.
Manchmal bin ich wirklich nett und mal ein Schwein.
Ja, man schafft sich nicht nur Freunde, wenn man ausspricht, was
man denkt.
Ich brauch kein Klopfen auf der Schulter, solang' dies Feuer in mir
brennt.
Manchmal befahre ich den Weltraum einer Seel
Manchmal muß ich leiden, um zu spüren, daß ich leb
Ich brauche keine falschen Freund
Ich weiß am Besten, wer ich bin.
co by onkelz
Finde Die Wahrheit (Gedichte) Verfasst: Montag, den 16. März 2009 18:41
Böhse Onkelz
Ich rieche
Angst,
Ich rieche Korruption
Erlahmten Glauben
Resignation
Ich rieche eine kranke
Eine kranke müde Welt
Ich rieche Gier
Die Gier nach Geld
Finde die Wahrheit
Hab keine Angst
Finde die Wahrheit
Solange Du noch kannst
Denn die Wege sind lang
Und selbst der Tod ist nicht ihr Ende
Wach endlich auf
Reich mir die Hände - werde Legende
Ich laufe durch die Straßen
Und alles was ich seh' - sind
Verlorene Seelen
Gesichtlose Armeen
Korrupte Bullen
Schulen voller Idioten
Falsche Götter
Die falschen Drogen
Ich rieche Böses
Und Bitterkeit befällt mich
Das Leben stinkt
Es stinkt gewaltig
Ich seh die Armut der Reichen
Ihre Ketten aus Gold
Den Schatten des Himmels
Eine Landschaft in Moll
es ist was es is t- sagt die Liebe (Gedichte) Verfasst: Mittwoch, den 11. März 2009 11:57

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
von Erich Fried
Kannst Du verstehen? (Gedichte) Verfasst: Mittwoch, den 11. März 2009 11:52
Kannst Du verstehen, wenn ich sage
die Zeit kennt ihre eigene Zeit.
Manche Woche hat sieben Jahre
und die Sekunde eines Blickes,
schnell verflogen,
bleibt Dir für die Ewigkeit.
Kannst Du verstehen, wenn ich sage
jedes Gefühl ist ein eigenes Land
und die Welt hat viele Länder.
Heiße Wüsten kannst du finden,
kühles Blau gefährlich tief
ohne jemals anzukommen,
reist du dich um den Verstand.
Kannst du verstehen, wenn ich sage
jede deiner Wahl hat ihren Preis
und wir wählen alle ständig.
Nimm dir Freiheit oder Treue,
zahlen wirst du doch
mit der Wehmut kann nur leben,
wer zuvor die Währung weiß.
Kannst du verstehen, wenn ich sage
auch ein Abgrund ist ein Weg
und es lohnt sich abzustürzen.
Flügel wachsen erst im Fallen,
Flügel die du nie gekannt
und bevor du aufschlägst merkst du
dass es noch mal weitergeht.
Dann kannst Du vielleicht auch verstehen,
wenn ich sage
das Leben macht uns blind
- und es gäbe so viel anzusehen !
doch wir wollen alles halten,
was im Augenblick uns Glück verspricht
vielleicht
ist es einmal möglich zuzugeben,
dass auch ungelebte Lieben, Lieben sind…

gefunden auf
http://arsfendi.wordpress.com/lyrics/




























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